Öfter mal etwas Neues – Wie man in ein neues Rollenspiel findet

Heute wollen wir mal einen kleinen Ausflug in die Welt über den (Rollenspiel-)Tellerrand des Heimsystems machen.

Immer wieder lese ich davon, dass Leute ein bestimmtes Setting im Rollenspiel ausprobieren wollen, und dazu ein Rollenspielsystem benötigen.

Typischer Weise bekommen die Fragenden dann (vornehmlich in den Social Media Kanälen) haufenweise Antworten, welches die System Leute empfehlen (meistens ein relativ aktuelles System, das unter den Begriff „Universal“ fällt). Weiterlesen „Öfter mal etwas Neues – Wie man in ein neues Rollenspiel findet“

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Die Genesis – oder wie man einen Charakter erschaffen kann

Nach längerer Pause heute mal wieder ein Lebenszeichen von mir.

Ich möchte Euch gar nicht mit Details langweilen, warum ich eine kreative Schaffenspause eingelegt habe, das dürft Ihr Euch selber ausdenken.

Heute möchte ich mal das Pferd von hinten aufsatteln, zumindest wenn man die bisherige Ausrichtung meiner Blogbeiträge bedenkt:

Heute will ich mich einmal mit den SCs, den Spielercharakteren auseinandersetzen.

Um genau zu sein, mit der Charaktererschaffung.

Da ich das Ganze nicht in einem bestimmten System gestalten möchte, wird es wohl sehr allgemein werden. Man möge mich dafür nicht steinigen.

  1. Das Konzept

Als Erstes benötigen wir ein Konzept:

Was möchte ich spielen? Soll es der edle Paladin sein, oder doch vielleicht der Ganove um die Straßenecke? Macht Euch im Vorfeld klar, was für ein Szenario Ihr spielen werdet. Bei One-Shots kann es durchaus vorkommen, dass der SL Euch Charaktere vorgibt (wird gerne bei Einführungsrunden oder auf Cons gemacht) Hier solltet Ihr Euch dann einen aussuchen, von dem Ihr meint, ihn spielen zu können und zu wollen. (Beides harmoniert leider nicht immer so ganz, musste ich selber schon des Öfteren feststellen).

Bei einigen Rollenspielen habt Ihr mit dem Konzept schon den halben Charakter erschaffen, gerade bei moderneren Systemen gibt es so etwas schon einmal ganz gerne. Das hat den Vorteil, dass man nicht in vielen Tabellen herumwühlen muss, um den Chatakter zusammenzustellen, denn über die Konzepte kann dann bereits sehr viel über den SC gesagt werden. Spielt man so zum Beispiel in einer sagen wir, mittelalterlichen Kampagne einen Charakter, und hat als Konzept Robin Hood gewählt.

So steht schnell fest, wir haben einen edlen Schurken, der gut mit dem Bogen umgehen kann, und der ziemlich frech gegenüber der Obrigkeit ist.

Außerdem hat er einen Ehrenkodex, der ihm nur das Stehlen von Materiellen Gütern bei den Reichen erlaubt, und von dem gestohlenen Geld wird er den Großteil den armen Bauern geben.

Hat man ein Rollenspiel, wo es viel um solche Charakterisierungen geht, so ist der Charakter schon zu einem guten Teil fertig.

Bei einem Rollenspiel, das sich viel mehr um Werte (Zahlen!) dreht, so muss man hier dann in den sauren Apfel beißen, und diese Charakterisierung in entsprechende Vor-und Nachteile sowie Fertigkeiten und/oder Attribute zu gießen.

2. Die Regeln
Damit sind wir dann auch beim nächsten Teil der Charaktererschaffung:

Den Regeln

Abhängig von System ist es nun erforderlich, den (zahlentechnischen) Hintergrund des Charakters auszuarbeiten. Habe ich nur eine handvoll Werte, bin ich damit schnell durch, muss ich viele Tabellen wälzen, dauert die Charaktererschaffung schon mal ein paar Stunden.

Hier gibt es verschiedene Geschmäcker, wie man das Ganze gestalten kann/soll/darf.

Am Besten als ganze Gruppe mit dem SL zusammen hinsetzen, und die Charaktererschaffung durchgehen, bzw. Regeln dazu festlegen.

Hier ist es sinnvoll, auch Sonderfälle zu betrachten, es gibt nichts frustrierenderes, als bei einem Würfel-Erschaffungssystem (z.B. Midgard oder DSA3) einen Charakter nicht zusammen zu bekommen, weil es vorne und Hinten nicht mit den Werten passt, und die Würfelwerte nicht entsprechend getauscht werden können. Bitte klärt bei solchen System mit Eurer Spielgruppe, ob hier Sonderregeln zur Charaktererschaffung möglich sind, oder man einfach mal ein paar Werte austauschen kann (wenn es möglich ist). Solche Hausregeln vereinfachen doch einiges.

Bei Kaufsystemen stößt man da gerne auf andere Probleme, zum Beispiel bedingte Charakterwerte, also bestimmte Fertigkeiten können erst ab bestimmten Attributen oder Vorteilen/Nachteilen verwendet werden. Hier ist es dann nicht immer Zielführend, diesen Charakter direkt so aufzubauen, da man ganz schnell ein „One-Trick-Pony“ erschafft, das aber ansonsten unter Umständen wenig überlebensfähig wird. Dann lieber für die Charakterentwicklung aufbewahren, wenn das möglich ist, oder den Charakter umgestalten.

3. Die Charakterentwicklung
Das bringt uns zum nächsten Punkt: Der Entwicklung der Charaktere

Wo möchte ich mit dem Charakter hin. Habe ich einen bestimmten Typus (nehmen wir wieder das Beispiel Robin Hood) so habe ich ein konkretes Bild, zu dem ich den Charakter hin entwickeln möchte. Hier ist es sinnvoll, eine Art Planung zu erstellen, wie man die nächsten Steigerungen aufwenden möchte. Ob hier das Bogenschießen verbessert werden soll, oder ob zum Beispiel akrobatische Einlagen hinzugenommen werden sollen. In diesem Falle ist es dann aber eine sehr genaue Vorgehensweise und genau durchgeplant. Meist ist es so, dass man eine ungefähre Vorstellung hat, und dann entsprechend im Laufe des Spiels Anpassungen macht, die sich mehr auf den Abenteuerverlauf beziehen. So kann sich ein Charakter teilweise in eine ganz andere Richtung entwickeln, als ursprünglich geplant. Beides hat seinen Reiz, und ist durchaus legitim, solange es allen Spaß macht.

4. Die Charakteroptimierung
Ein schwieriges Thema bei Charaktererschaffung (und auch bei der Entwicklung) ist die Charakteroptimierung. Sie wird gerne von sogenannten Powergamern verwendet, um den Charakter besser als alle anderen zu machen. Oftmals ist es ein Problem der Spieler, die nicht ganz verstanden haben, dass Rollenspiel kein Wettrüsten ist, und dass man nicht gegen den Rest der Gruppe „gewinnen“ muss.

Bei der Optimierung werden oftmals (gerade bei Kaufsystemen) Vorteile zum Ausbau des Charakters geholt, denen Nachteile gegenüberstehen, die nicht genutzt werden (können).

Um bei unserem Beispiel zu bleiben: Im Rollenspielsystem X, in dem wir den Charakter Robin Hood gebaut haben, kaufen wir uns für den Charakter den Vorteil „Scharfschütze“ der es dem Char ermöglicht, noch besser zu schießen, als er es eh schon auf Grund seiner Fähigkeiten kann. Um das zu bewerkstelligen holt der Spieler noch einen Nachteil „Schlecht in schweren Kettenwaffen“ wohlwissend, dass er nie mit schweren Kettenwaffen kämpfen wird, zumal in unserem fiktiven Rollenspiel die Stärke Robins nicht ausreicht, um jemals eine Kettenwaffe zu führen. Das zeichnet oftmals einen Powergamer aus.

Leide werden bei solchen Charakteren auch gerne bestimmte Attribute „falsch“ eingesetzt. In meinen Runden habe ich es leider schon erlebt, dass ein Mitspieler die Körperlichen Attribute bis ans mögliche Maximum gepuscht hatte, die geisten Attribute jedoch eher unterdurchschnittlich waren.

Leider hat besagter Spieler diese schlechten Attribute nie ausgespielt, sondern dann einfach sein eigenes Wissen genutzt.

Eine Optimierung ist aber nicht grundsätzlich schlecht, man muss die negativen Seiten halt auch ausspielen. Allerdings sollte hier die ganze Gruppe entsprechend mitspielen, also ebenso die Mitspieler, wie auch der SL. Denn sonst artet es leider oft aus.

Damit möchte ich das Thema für heute erst einmal beschließen. Ich wünsche viel Spaß beim Charakterbau und Spielen 🙂

Viel Spaß und bis zum nächsten Mal

Die letzte Schicht

Heute ist es also soweit.
Die letzte Förderschicht fährt auf Prosper ein.
Damit geht dann eine Ära zu Ende.
Steinkohle war lange Zeit das beherrschende Thema im Ruhrgebiet.
Ich bin zwar zugezogen, doch habe ich auch eine Zeitlang auf der Zeche meinen Dienst verrichten dürfen.
Die Leute sind dort … speziell. Direkt, laut, aber in der Regel ist es unter Tage ehrlich. Das mag daran liegen, dass man alleine dort unten wortwörtlich verloren ist. Nur gemeinsam kann man da etwas ausrichten. Es ist ein gefährlicher Job gewesen: Stellt Euch vor, ihr fahrt in einem „Aufzug“ und eure Fahrt geht über 1000 Meter in die Tiefe. Über Euch nur ein „dünnes“ Stahlseil?! Fragt mal die Kumpel danach, ich tippe, die meisten werden euch sagen, das sie da nicht groß drüber nachdenken.

Weiterlesen „Die letzte Schicht“

100 Fragen rund ums Rollenspiel – Teil 10

So, hier ist nun der Rest der 100 Fragen. Ich bin immer wieder überrascht, wie sich die Sicht der Dinge ändern kann, bzw. wie die eigenen Antworten sind.

90

Pizza, Burger, Hot Dog oder lieber Braten, Quisch oder Gemüseauflauf? Und im Spiel? Was essen die Abenteurer oder gibts Standardrationen?

Bei uns wird schon im Voraus geschaut, was wir so essen wollen. Mal gibt’s bestellte Pizza, mal wird (einfach) gekocht. Und die Charaktere essen je nach Szenario und Umgebung. Also schonmal in der Taverne den Eintopf, einen guiten Braten oder auch einfaches Soyfood..

 

91

3 Kupfer für ein Bier in der Taverne, einen Dollar für einen Whisky in der Flüsterkneipe. Wie handhabst du ingame die Finanzen? Gruppenkasse für größere Ausgaben oder jeder für sich? Wie wichtig ist Geld im Spiel oder ist es eher ein nebensächlicher Aspekt?

In der Regel hat jeder seine eigene Börse, jedoch gibt es auch schon mal die Variante, dass der eine Char für den anderen mitzahlt…

 

92

Dein Lieblingssystem wird eingestampft. Bleibst du trotzdem dabei oder suchst du Ersatz, immerhin wird es keine neuen Sachen mehr geben?

Ich bleibe dabei, und nebenbei kann man doch auch noch andere RPGs spielen. Ideen gibt es genug, und da wir – gerade bei DSA – nicht in der aktuellen Zeitlinie spielen, ist es relativ unerheblich, da wir noch genug Material auf Lager haben

 

93

3 Dinge, die du mit einem gelungenen Spieleabend verbindest und warum?

Spannung, Spaß und Schokolade 😉 Also im Endeffekt: wir haben viel Spaß gehabt, es gab genug Spannung und auch Forderung für unsere Chars und der Essen war auch gut J

 

94

Ein Spieler fällt für längere Zeit aus.  Spielt der Rest der Gruppe das Abenteuer weiter? Wenn ja, übernimmt ein anderer Spieler den Charakter oder gar der Spielleiter? Oder erklärt man die Abwesenheit im Spiel? Und wie sieht es mit EP und Stufenunterschieden aus?

Im Moment sind wir zu schwach besetzt, als dass wir alleine weiterspielen können. Wir spielen auch relativ selten, was dann dazu führt, dass wir noch seltener spielen dürften. Im Zweifelsfall müssen wir Spielernachschub suchen, in der Hoffnung, dass er/sie in die Gruppe passt.

 

95

Das Internet hat viel verändert. Spielen wie 1989, wäre das eine schöne Sache oder was möchtest du nicht mehr missen? Foren, Blogs, Hangouts etc.

Anfang der 90er haben wir die Nächte durchgespielt, das könnte ich heute wohl nicht mehr. Aber schön war es dennoch. Dafür ist heute das Sitzen am Tisch besser, als damals auf dem Boden zu hocken, die qualmenden Socken vom Nebenmann vor der Nase 😉 Foren und Internet haben schon den Vorteil, dass man auch noch gut Infos nachschauen kann, ohen ewig viele Bücher wälzen zu müssen.

 

96

Star Wars, Star Trek und/oder Herr der Ringe, welches Universum begeistert dich?

Ich finde auf den ersten Blick alle drei faszinierend, und kann mir durchaus vorstellen, dort die eine oder andere Runde zu spielen

 

97

Besitzt du Haustiere? Gab es schon einmal bemerkenswerte Vorkommnisse mit einem Tier im Rollenspiel?

Zur Zeit ein Hund und zwei Katzen. Ja, unsere Tiere haben auch schon „Rollen“ übernommen, wenn auch eher unfreiwillig. So hatte ein Mitspieler zum Beispiel panische Angst vor Hunden, und unser Hund lag nur ruhig da, der Mitspieler zitterte wohl die ganze Spielsitzung über.

 

98

Machst du bewusst längere Blog- oder Spielpausen?

Eher unbewusst, bzw. ungewollt. Wir würden gerne öfters spielen, aber das geht nicht mehr so gut wie früher. Kinder und Arbeit lassen einem da keine Zeit mehr zu

 

99

Dein Internetzugang funktioniert nicht und/oder dein Rechner ist abgeschmiert. Schlimm oder aber das Leben geht weiter? Was machst du? Lesen, spazieren gehen, weinen?

Sport, lesen, Rollenspiel geht auch ohne Netz…

 

100

Die letzte Frage! Was willst du unbedingt noch mal tun, wofür Du bisher keine Zeit, Geld etc. hattest?

Ich habe einige Länder auf der Liste, die ich gerne mal bereisen möchte. Mal sehen, ob das noch was wird

 

So, das war es dann erst einmal mit den 100 Fragen. Mal sehen, wie wir danach weitermachen. Grundsätzlich habe ich im Dezember mehr Zeit, aber ob ich die im Blog nutzen kann, weiss ich noch nicht.

Abwarten, Teetrinken und dann auch noch weiter Rollenspielen… hat doch was für sich…

100 Fragen rund ums Rollenspiel – Teil 9

Und weiter geht es im lustigen Fragenbeantworten…

80

Worüber bloggst du? Was inspiriert dich, was findest du an Themen spannend? Auch auf anderen Blogs?

Rollenspiele, Brettspiele allgemein, teilweise Geocaching, American Football

 

81

Siehst du dich als Nerd/Geek? Könnten andere dich so sehen und welches Gefühl hast du bei diesen Begriffen?

Für Geek oder Nerd fühle ich mich nicht geekig oder nerdig genug. Wobei andere Leute mich wahrscheinlich schon so sehen würden 😉 Das liegt alles ein wenig im Auge des Betrachters.

 

82

Hast du schon einmal etwas veröffentlicht? In Verlagen?

Bisher noch nicht. Vielleicht kommt es irgendwann mal soweit, aber zur Zeit fehlt mir die Zeit und auch ein wenig die Muße, meine Gedanken in fester Form veröffentlichungsfähig zu machen

 

83

Zufallsbegegnungen ja/nein? Wie siehst du das als Spieler? Gibt es Zufälle für dich als Leiter?

Es kann sehr reizvoll sein, mit Zufallstabellen zu arbeiten. Mache ich zuweilen auch ganz gerne, hat auch der Gruppe großen Spaß gemacht. Ansonsten ist es immer wieder schön, wenn man es gar nicht merkt, dass etwas per Zufall bestimmt wurde.

 

84

Betreibst du auch einen anderen Blog? Worum geht es da? Würdest du einen anderen Blog betreiben wollen?

Nein, ich habe nur diesen einen Blog.

 

85

Wo treibst du dich in den sozialen Medien rum?

Facebook, ab und an mal Google+, Youtube. Ich glaube, das war es auch schon fast wieder. Also nicht so viel bei mir….

 

86

Hast du schon mal eine Challenge gemacht?

Ich kann mich nicht daran erinnern, eine gemacht zu haben, also sagen wir einfach mal „Nein“

 

87

Wie sollte ein Blog sein? Wie ein Artikel? Lang, kurz?

Puh… wenn ich das ideale Konzept hätte, würde ich nur danach arbeiten J

Es ist aber so, dass es sehr unterschiedlich sein dürfte; je nach Thema kann man mehr oder weniger schreiben, oder man will mehr oder weniger dazu lesen/hören/sehen.

 

88

Du bekommst 2 Millionen Euro, wie würdest du sie ausgeben? Spenden und verschenken ausgenommen.

Meine Eigenheim auf Vorderman bringen, Geld für die Kinder und unsere Zukunft anlegen. Und ein Unternehmen gründen, sinnvoll anlegen… wer weiß…

 

89

Die berühmte einsame Insel: 5 Dinge und drei weitere Personen darfst du mitnehmen, welche wären das? (Alle Personen sind erlaubt)

Unsere Rollenspielrunde, Rollenspielmaterial (1x Regelwerk), Schreibutensilien (1x), eine Würfelsammlung (1x) und Papier….Geht das so durch? 😉

Hm, irgendwie bin ich ein wenig mit der Nummerierung durcheinandergekommen. Nicht tragisch, den Rest gibt es dann beim nächsten Mal 😉

100 Fragen rund ums Rollenspiel – Teil 8

Der Herbst ist da und die Tage werden grau, und es geht weiter mit dem nächsten Paket an Fragen und Antworten 🙂

 

71

Welche Welt eines Buches/Films/einer Serie würdest du gerne als Rollenspielsetting umgesetzt sehen und mit welchem Regelsystem würdest du es gerne spielen?

Da habe ich gerade keine wirkliche Idee.

Es wird sehr viel umgesetzt, teilweise auch mit eigenen Systemen, oder mit Universalsystemen.

72

Rollenspiel ist doch nicht nur fun, oder? Was macht dir wenig bis gar keinen Spaß am Hobby?

Wenn die Story stagniert, und man das Gefühl bekommt, alles, was man versucht, führt zu keinem Ergebnis. Wenn die Spieler totalen Mist machen, oder einfach nicht wollen.

Dann wird es schwer, ins Spiel zu finden.

73

Hast du Sekundärliteratur zum Thema? Ist sie für dich nützlich?

Ja, teilweise als Bücher direkt, dann auch aus Fanzines. Einen Teil der Infos kann man ganz gut nutzen, andere passen nicht zu unserem Spiel, ob nun direkt oder allgemein.

 

74

Rollenspieler können auch Sammler sein. Hast du einen Hang zum Sammeln oder gar zum Hoarding? Würfel, Bücher, Minis etc.?

Sammeln und Spielen gehören immer ein wenig zusammen, vor allem, wenn es um meine Hauptsysteme (DAS/SR) geht. Und zuviele Würfel kann man gar nicht haben 😉

 

75

Eine Person in der Realität, ein Charakter in der Fiktion: Wen würdest du gerne kennenlernen und warum?

Ich kann es gerade nicht beantworten. Ab und an gibt es Momente, wo man eine Person gerne mal in Realität sehen und sprechen würde. Aber das variiert stark

 

76

Wenn du dich als Charakter in einem von die favorisierten System nachbauen würdest, welche Werte hättest du?

Auch das variiert. Ich denke, im Endeffekt hat jeder Charakter Züge eines selbst, insofern kann man auch hier sagen: ich bin überall und nirgends 😉

 

77

Dein erster Charakter?

Arkad zu Havena, ein DSA1-Krieger

 

78

Kennst du andere Blogger im Reallife?

Ja, ein paar der früheren freien Fanpro-Mitarbeiter haben heute Blogs, und vor ein paar Jahren hatte ich die Möglichkeit diese Leute mal in RL kennenzulernen.

 

79

Wissen deine Mitspieler von deinem Blog oder ist ihnen die Internetgemeinschaft der Rollenspieler gänzlich egal bzw. unbekannt?

Das weiss ich gerade gar nicht, ob allen meinen Mitspielern mein Blog so bekannt ist. EinTeil weiss aber davon

 

So, das war es dann für dieses Mal, die nächsten Male gehen wir dann langsam in den Endspurt 🙂

100 Fragen rund ums Rollenspiel – Teil 7

Und weiter geht es mit einem neuen Teil der 100 Fragen

 

61

Rollenspiel oder gespielte Rollen (im Englischen kommts besser rüber )? Sind Emotionen und zu sehr „im Charakter sein“ peinlich oder großartig?

Im Grunde genommen bin ich ein Fan von gut ausgespielten Charakteren.

Je echter, umso besser ist da auch oft die Devise. Allerdings muss es auch in den Rahmen der Runde passen, sonst wirkt es womöglich zu überzogen

 

62

Zusätzliche Gnade: Lässt du als Spielleiter mal alle Fünfe gerade sein, wenn ein Spielercharakter kurz vor dem Ableben steht? Wie siehst du es als Spieler?

Als SL lasse ich oft fünf gerade sein, sofern der Spieler es nicht darauf anlegt, zu sagen „Der SL lässt eh keinen sterben“ und dann Dummheiten mit seinem Charakter begeht (Den Drachen angreifen, etc. pp)

 

63

Alle reden am Tisch über den neuesten Film im Kino, den alle außer dir gesehen haben und das nervt dich, weil du nicht mitreden kannst oder endlich anfangen willst. Was machst du?

Als SL einer Kampagne habe ich die Spieler einmal reden lassen, bis ich der Meinung war, wir sollten langsam anfangen. Bei dieser Kampagne hatte ich eine Titelmusik, die dann eingespielt wurde, wenn es losging. Das war ein Zeichen für die Spieler, dass es losgeht.

Als Spieler ist es oft schwer, sich gegen die Gespräche zu wehren, manchmal macht man ja auch mit, bis einer sagt „Wollen wir anfangen?“

 

64

Solltest du und deine Runde ausschließlich am physischen Tisch sitzen, habt ihr eine gemeinsame Bibliothek, kauft nur einer alle benötigten Bücher oder kauft sie jeder für sich wie er sie braucht?

Vor Ort am Spieltisch haben wir die notwendigen Regelwerke dabei, oft auch für alle zugänglich.

Zuhause hat jeder in der Regel sein eigenes Werk

 

65

Gesinnungscheck: Du findest einen Gegenstand, der verdammt wertvoll ist, behältst du ihn und kaufst dir davon ein Rüstungsteil/Zauber etc. welchen du schon lange haben wolltest oder teilst du den Verkaufserlös mit der Gruppe? Wie sähe es aus, wenn es zu deiner Rolle passen würde?

Es kommt auf das Rollenspiel und die Szenerie an. Im Shadowrun würde mein magischer Charakter ein Cyberdeck wohl verkaufen, weil er damit nichts anfangen kann (im Zweifelsfall an einen Mitspieler für weniger Geld). Wenn es etwas ist, was mein Char gerne hätte, würde ich es ihn auch behalten lassen

 

66

Hardcore oder Softcore: Wie fließen die EP in deinem Spiel oder spielst du stufenlose Systeme?

EP gibt es pro Spielabend, für den Abschluss der Geschichte, für Teilabschnitte, und für besondere Leistungen im Rollenspiel. Das ist unabhängig davon, ob Stufen- oder Stufenlose Systeme. Ersatzweise gibt es schon einmal zusätzliche Fertigkeiten oder ähnliches, also Dinge, die die Charakterentwicklung im Zusammenhang mit dem Spiel voranbringen (das muss nicht zwangsläufig eine Kampffertigkeit sein, sondern kann auch einfach Fluff sein)

 

67

Handouts sind cool, oder?

Ja, definitiv, müssen aber auch passen. Ich arbeite auch gerne mit Handouts, sofern ich die Zeit finde, welche zu erstellen

 

68

Hast du einen extra eingerichteten Raum zum Spielen, oder spielt ihr im Wohnzimmer etc.? Hättest du gerne einen?

Ich hätte gerne einen Rollenspielraum, aber in der Regel spielen wir im Wohnzimmer/Esszimmer, weil auch bei anderen der Rollenspielraum nicht vorhanden ist

 

69

Hast du schon einmal an Runden aus Amerika/GB etc. teilgenommen? Hangout z.B.?

Nein, bisher leider noch nicht

 

70

Liest du gerne Spielberichte/siehst du gerne Lets Plays?

Ich höre Let’s plays und schaue auch teilweise welche. Manchmal um Ideen zu bekommen, manchmal auch, um für ein wenig Abwechslung oder neue Systeme kennenzulernen

 

100 Fragen Rund ums Rollenspiel – Teil 6

Und weiter geht es mit den nächsten 10 Fragen

51

Wie stehst du zu EP für gutes Rollenspiel etc.?

Nutze ich selber auch, und halte es für ein probates Mittel.

Ist leider auch immer schwierig, die Darbietungen neutral zu beurteilen

 

52

Nutzt du Hilfsmittel beim Erstellen von Abenteuern? Und wenn ja welche? Wie gut bist du darin?

Teilweise nutzen wir Hilfsmittel. Oftmals mehr schlecht als recht. Als Mittel der Wahl werden schon mal Bilder ausgedruckt, oder Karten gezeichnet/bearbeitet. Läuft meist über den Rechner

 

53

Spielen immer dieselben Spieler in deiner Runde? Wechselt der Spielleiter auch mal?

Wir haben wechselnde Spielleiter

 

54

Kampagnen, Einzelabenteuer oder eine lose Reihe von Abenteuern? Was begeistert dich am meisten?

Das ist Stimmungsabhänig. Im Eneffekt machen wir auch aus Einzelabenteuern eine große Kampagne

55

Nach den Regeln des Spiels oder Hausregeln?

Hausregeln, es sei denn man ist auf Cons

 

56

Battlemap, Minis und Tiles? Selbstgebastelt oder gekauft?

Gekauft, es fehlt da an Zeit und teilweise handwerklichem Geschick

 

57

Bildersturm: Sind Illustrationen in einem Regelwerk für dich wichtig?

Sie können unterstützen und einen guten Eindruck bieten, wenn man es nicht übertreibt

 

58

Welche Blogs oder Podcasts konsumierst du?

Zu viele, um sie hier aufzuführen 😉

59

Wie lange hast du an der längsten Kampagne gespielt? Wie lange sollte eine Spielsitzung gehen? Wie lange eine Kampagne?

Eine lange Kampagne haben wir noch nicht fertig gespielt… imemr nur mal ein Einzelabenteuer daraus. Eine Spielsitzung dauert bei uns meist etwa 5-6 Stunden

60

Deutsch, englisch oder… ? In welcher Sprache sollte dein Grundregelwerk sein? Ist englisch in Ordnung? Welches Spiel würdest du gerne übersetzt sehen?

Der Einfachheit halber auf Deutsch, aber grundsätzlich habe ich auch wenig Probleme mit Englisch

 

Nächste Woche machen wir dann mit den Nummern 61 bis 70 weiter 😉

100 Fragen rund ums Rollenspiel – Teil 5

Und der nächste Teil der Reihe wartet schon in den Startlöchern

 

41

In welcher Jahreszeit spielst du am meisten oder macht dir am meisten Spaß oder ist das egal?

Im Sommer gerne im Garten, im Winter im gemütlichen Zimmer mit jeweils entsprechender Verpflegung.

Also im Endeffekt, das ganze Jahr durch. Im Sommer kommt meist die Ferienzeit dazwischen, so dass wir meist im Sommer nicht so viel spielen

  Weiterlesen „100 Fragen rund ums Rollenspiel – Teil 5“