André Wiesler verstorben

Etwas überraschend traf mich heute Morgen die Nachricht von A.Wieslers Tod via Twitter.

Vor noch gar nicht so langer Zeit hatte er angekündigt, er wolle sich neuen Projekten widmen, und daher Ulisses verlassen.

Er schrieb für Shadowrun und DSA, war Mitentwickler von Lodland und Chefredakteur des früheren Magazins Envoyer.

Gerade zuletzt war er für die Crowdfunding-Sachen bei Ulisses zuständig.

Hier der  Nachruf von Ulisses

 

 

Aller Anfang ist schwer oder: Spielleiten für Anfänger – Teil 7: Darf es ein wenig Endgegner sein? – Was präsentiere ich den Spielern zum Schluss?

Nach einer kleinen Pause habe ich mal wieder etwas aus dem Nähkästchen für Euch. Heute geht es um das große Finale…

Wahrscheinlich ist es eine Erscheinung aus dem Computerspielesektor (zumindest, was die Formulierung angeht), aber persönlich empfinde ich das Prinzip „Endgegner – Endkampf – großes Finale“ bei Abenteuern zumeist als etwas… sagen wir mal, unschön.

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Aller Anfang ist schwer oder: Spielleiten für Anfänger – Teil 6: Der Spieler, das unbekannte Wesen. Was tun bei „anstrengenden Spielern“?

Ich glaube, es gibt keine Runde, in der nicht mindestens einmal ein „komplizierter“ Spieler auftaucht. Sei es durch seine Art, sei es durch die Art der Charaktere.

Der Möglichkeiten gibt es da (leider)viele.

Und es gibt eigentlich immer nur eine Lösung: Redet miteinander!

Ich habe es schon oft gelesen, dass der (zumeist feste) SL dann genötigt wird, diesen Job zu übernehmen. Das mag in dem Falle sinnvoll sein, wenn der SL auch derjenige ist, der sich am meisten mit der Problematik beschäftigt, aber grundsätzlich gilt (wie bereits in Teil 4 geschrieben): Der SL ist genauso Spieler, wie die anderen auch. Bei einem festen SL neigt man gerne dazu, die Leitung von solchen Dingen eben diesem SL zu übertragen, aber warum eigentlich?

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Messerückblick auf die Spiel 2017

 

Heute, eine Woche nach der diesjährigen Spielemesse möchte ich einmal einen kleinen Rückblick wagen, und etwas über Dinge schwafeln, die mir so aufgefallen sind.

 

Es war voll

Laut Merz-Verlag waren es noch mehr Besucher, als in den letzten Jahren. Gefühlt kann ich das bestätigen, wenn ich auch der Meinung bin, dass sich das Ganze mehr verteilt hat.

Waren früher Samstag und Sonntag die Kampftage, so war es heute eher über alle vier Tage ähnlich voll. Im Gegenteil hatte ich sogar das Gefühl, dass es am Donnerstag extrem voll war, zumindest, was die Gänge anging. Sonntag hingegen war nicht mehr so überlaufen.

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Aller Anfang ist schwer oder: Spielleiten für Anfänger – Teil 5: Railroading

Nach einer kleinen Pause bedingt durch die Spielemesse in Essen (ein kleiner Bericht folgt noch), nun der nächste Teil meiner kleinen Serie zum Thema Spielleiten für Anfänger.

Heute mit dem Thema Railroading

 

Railroading – das „Unwort“ des Rollenspiels

In so ziemlich allen Rollenspielen wird das Railroading als die Universalsünde angesehen. Es bedeutet, dass der SL die Spieler auf einer sehr engen Bahn (ähnlich wie auf Schienen, daher der Begriff) durch das Abenteuer führt, und wenig bis keine Seitenwege zulässt.

An sich ist Railroading nicht grundsätzlich schlimm, manchmal sogar hilfreich (wenn ich zum Beispiel den Plot voran treiben möchte, oder bestimmte Ereignisse auf alle Fälle stattfinden müssen), aber das Entscheidende bei der Sache ist, dass die Spieler nicht mitbekommen dürfen, dass es Railroading ist.

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