Was lange währt, geht schnell vorbei, oder: Mein privater Messerückblick – Teil 1

Wie ich bereits auf verschiedenen Kanälen schrieb, möchte ich noch einen kleinen Privaten Rückblick auf die Spielemesse 2019 bringen.

Fangen wir einfach, ohne lange zu schwafeln, an:

TAG 1, Donnerstag, 24.10.2019

Odyssee, oder die Reise zum flammenden Ordner

Bereits in den Tagen zuvor wurde die allgemeine Unruhe immer stärker, endlich steht die Messe vor der Tür.

Dieses Jahr konnte ich mich nicht in dem Maße vorbereiten, wie ich es vorhatte, denn wir stecken privat mitten in einer Sanierung unseres Eigenheims.Da kam die Messepause doch auch noch ganz recht, um mal ein wenig abzuschalten.

Kurz vorweg: Die Fotos sind mit dem Mobiltelefon aufgenommen, und nicht immer ganz scharf, ich bitte das zu entschuldigen. das kommt davon, wenn man „mal einen Schnappschuss“ für die eigene Erinnerung dann doch fürs Blog nutzt 😉

Morgens also los, die Kinder abgeben bei Oma und Opa, bzw. im Kindergarten, und dann ab zur U-Bahn. Im Schlepptau unseren getreuen Bollerwagen, den wir die letzten Jahre auch immer gut brauchen konnten auf der Messe.

Ach, in Altenessen ist die U-Bahn noch schön leer. Das sollte sich dann so ab ca. Berliner Platz ändern, denn da sind die ersten größeren Schaaren an Messebesuchern eingestiegen. Egal, wir saßen ja schon.

Wie in den Broschüren angekündigt, sollte die Besucher ohne Karte alle nach Eingang Ost, der Rest durfte sich nach West und Süd verteilen.

Wir fuhren also zur Endstelle, Eingang West. Kaum angekommen, kam auch schon ein Dejà Vu: Man sagte uns, der Eingang sei wegen Überfüllung geschlossen (Es waren Kaum Leute vor Ort) und wir sollen doch gefälligst nach Eingang Ost gehen. Wir erinnern uns, der Eingang, der vor allem für diejenigen gedacht war, die keine Karte im Vorverkauf hatten.

Also zogen wir nach Eingang Süd, wo der Einlass gegen 10 Uhr bei Messestart dann auch ganz gut funktionierte.

Das war dann der erste Aufreger des Tages, zumal bereits im Vorjahr (Daher auch Dejà Vu) bereits gleiches geschehen ist. Anscheinend ist die Messe-Essen nicht in der Lage, gescheites Personal zu bekommen, dass nicht in megalomanischer Art meint, es könne einfach mal bestimmen, ob Tore aufgehen, oder nicht. Nebenbei waren die Herrsschaften an Eingang West recht unfreundlich, und wirkten eher so, als seien sie nicht gewillt, uns Einlass zu gewähren, denn dass es so voll war.

Endlich in den heilige Hallen

Das sollte uns aber nicht den Tag verderben. Also in die Hallen, und schön die Gänge durchforsten, streng nach unserem System, Gang für Gang, denn wir müssen ja nicht alles am ersten Tag sehen…

Bei unserem Weg durch die Gänge (und nach den ersten Einkäufen, man lernt schließlich aus den vergangenen Jahren 😉 ) stießen wir auf ein Spiel, dass interessant für unsere Kinder aussah: Speedy Roll von Piatnk/Lifestyle Games.

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Einspaßiges Rennspiel, bei dem der Würfel durch einen Mini-Tennisball ersetzt wurde, mit dessen Hilfe man durch einige mit Klettverschluss auf der Rückseite versehenen Sticker rollt, damit diese haften bleiben. Anhand der hängen gebliebenen Teile kann man dann seine Figur vorziehen.

Wie gesagt, für unsere Kurzen bestimmt super, kurzum: Wir haben ein Exemplar gekauft.

 

Wieder unterwegs sind wir dann bei Asmodee/Libellud vorbeigekommen, und schon hatten wir ein Spiel von der Liste gefunden, das wir ausprobieren mussten: Obsurio

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Wir schlüpften in die Rolle von Gästen, die versuchen müssen, aus einer alten Bibliothek zu entkommen. Dabei haben wir Hilfe von einem Geist, der uns mit Hilfe von Visionen den Weg zur richtigen Tür weist. Leider gab es unter uns auch einen Verräter, der die Visionen des Geistes durch zusätzliche, aber unnütze Informationen störte.

Insgesamt hatten wir recht viel Spaß bei der Runde, auch, wenn das Prinzip bereits durch das Spiel Mysterium bekannt war, und ein wenig die Interaktion durch die zeitliche Begrenzung (Sanduhr) litt.

Nichtsdesto Trotz stand danach dieses Spiel auf unserer Wunschliste (leider haben wir erst am letzten Tag daran gedacht, und das Spiel war großräumig ausverkauft).

Nach Halle 1 wurde dann Halle 3 durchforstet, und hier kamen wir an einem Demostand von HCM Kinzel vorbei, wo es dann zwei weitere Kleinspiele zu testen gab.

Das erste war „Das Elixier“, ein nettes kleines Absackerspiel, dessen Sinn darin besteht, mit einem Satz Symbolwürfel zu würfeln und dann in einer Art Setz- oder Tipprunde zu ermittteln, wer seinen Einsatz abgeben darf. Jeder Mitspieler darf verdeckt ein Symbol aussuchen, dass er setzt. Und nur, wenn die Symbole auf den Würfeln genau erfüllt werden, dürfen diese abgegeben werden.

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Wer als Erstes seine Tokens abgeben kann, gewinnt die Runde.

Das zweite Spiel war „Chamäleon“, dort werden Karten ausgegeben, die einer Thematik zugeordnet sind. Anschließend wird mit zwei Würfeln erwürfelt, welchen Begriff es zu beschreiben gilt. Jeder Mitspieler darf nur einen Begriff nennen, der den gesuchten Begriff umschreibt. Der Clue: einer der Mitspieler hat keine Karte mit Begriffen, und muss versuchen, möglichst unerkannt bleiben, und versuchen, den Begriff der anderen Mitspieler zu erraten.

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An diesem Tag haben wir zwischendurch noch einen guten Teil unserer Einkaufsliste abgearbeitet, Spiele an den Ständen angeschaut (aber nicht gespielt), und uns ansonsten gut amüsiert.

Bei Toresschluss konnten wir dann auch endlich erschöpft aber glücklich nach Hause zurückkehren, mit dem Gedanken, morgen wieder einen schönen Tag auf der Messe erleben zu können….

To be continued…

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